Lebenslauf Auswertung Lücken, Positionen und Zeitfolgen

BewerbungLebenslauf – Sie lernen hier mehr zur Lebenslauf Auswertung. Weiterhin unterscheidet man bei der Auswertung von Lebensläufen zwei unterschiedliche Vorgehensweisen. Zum einen die Zeitfolgeanalyse sowie die Positionsanalyse. Diese beiden Analysemethoden sollte der Bewerber unbedingt beim Lebenslauf Aufbau mit berücksichtigen.

Die Lebenslauf Auswertung, Lücken finden, Positionen analysieren mit der Zeitfolgeanalyse oder Positionsanalyse

Die Lebenslauf Auswertung, Lücken finden, Positionen analysieren mit der Zeitfolgeanalyse oder Positionsanalyse
Die Lebenslauf Auswertung, Lücken finden, Positionen analysieren mit der Zeitfolgeanalyse oder Positionsanalyse

Die Zeitfolgeanalyse analysiert die Lücken und Wechsel der Arbeitgeber im Lebenslauf

Bei der Zeitfolgeanalyse werden die Arbeitsplatzwechsel untersucht. Auch die Lücken im Lebenslauf aufgespürt. Man erkennt die Lücken sehr schnell durch den Vergleich der Zeiten unterschiedlicher aufeinander folgender Tätigkeiten.

Die Lücken im Lebenslauf aufdecken

Ein Personaler muss nur die Endzeit der ersten Tätigkeit mit der Beginnzeit der zweiten Tätigkeit vergleichen. Liegt hier kein nahtloser Übergang vor, so spricht man von einer Lücke. Je größer die Lücke je negativer und unerklärter ist diese Zeit im Lebenslauf. Es entstehen somit Fragen, welche in einem Vorstellungsgespräch zu klären sind. Sofern Sie überhaupt eine Einladung zum Gespräch erhalten.

Die Lücke kann sich auch schließen durch eine Ausbildung oder Weiterbildung des Bewerbers. Somit ist Lücke im Lebenslauf erklärt.

Bei einer ungeklärten Lücke denkt ein Personaler, warum ist diese Lücke nicht erklärt. Somit kann man denken, dass in diesem Zeitraum etwas Negatives versteckt sein kann. Als Bewerber sollten Sie versuchen alle Lücken zu schließen. Sie zu erklären und aufzuzeigen, was es mit der Lücke auf sich hat. Spätestens im Vorstellungsgespräch wird der Bewerber darauf angesprochen und muss sich erklären.

Warum hat der Arbeitnehmer den Arbeitsplatz gewechselt?

Ein mehrfacher kurzzeitiger Arbeitsplatzwechsel der Arbeitgeber kann sich negativ auswirken. Vor allem bei älteren Bewerbern. Der Schluss liegt nahe, dass der Bewerber aus folgenden Gründen wechselte:

Vielleicht gab es Anpassungsschwierigkeiten

Ihm gefallen seine Arbeitsstellen nicht und er hält es nicht lange in einem Unternehmen aus. Eventuell ergeben sich somit Anpassungsschwierigkeiten.

Das Arbeitsverhältnis ist vom Arbeitgeber aufgelöst worden

Andere Arbeitgeber waren nicht mit dem Bewerber zufrieden. Sie haben das Arbeitsverhältnis selbst aufgelöst. Beim kurzfristigen Arbeitsplatzwechsel ist jedoch auch die Branche und die momentan konjunkturelle Lage zu berücksichtigen. Erst dann ist eine gute Einschätzung zu treffen.

Ein Arbeitsverhältnis war zu lang ohne internen Aufstieg

Auch ein zu langes Arbeitsverhältnis auf der gleichen Position kann ebenfalls als negativ betrachtet werden. Da man dahinter mögliche Gründe für ein nicht Vorankommen sieht. Ideal wäre es, wenn ein Bewerber ca. alle 5 Jahre seine Position im Unternehmen oder in einem anderen Unternehmen verbessert hat. Immer wieder in die gleiche Position zu wechseln wäre demnach ebenfalls kein Pluspunkt. Hier muss natürlich genauer nach den Gründen des Wechsels geforscht werden.

Die Positionsanalyse ist zuständig für das berufliche Vorankommen

Die Positionsanalyse beschäftigt sich mit dem beruflichen Vorankommen eines Bewerbers. Der Berufswechsel oder ein Wechsel des Arbeitsgebiets kann man hierbei erkennen und auswerten. Diese Auswertung kann negativ ausgelegt sein. Jedoch nur, wenn der Bewerber seine Situation selbst verschuldet hat. Keine Selbstverschuldung könnte vorliegen bei:

Die Zeitarbeit ist meist ohne Selbstverschuldung

Die Zeitarbeiter, welche auftragsbezogen wechseln müssen haben keine andere Wahl. Da Arbeitnehmer bei der Zeitarbeit bei unterschiedlichen Arbeitgebern oder Auftraggebern eingesetzt sind.

Die Insolvenz der Arbeitgeber führt automatisch zum Positionswechsel

Die Insolvenz der Arbeitgeber sowie eine schnelle Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt, auch auf anderen Positionen. Hier wird eine Arbeit aufgenommen, die als Überbrückung dient.

Der technologische Wandel ist ebenfalls nicht selbstverschuldet

Der Wegfall des Arbeitsgebietes durch technologischen Wandel. Das bedeutet der Arbeitnehmer verliert seine Anstellung auf Grund des Wegfalls seines Arbeitsgebietes. Als Beispiel sei der Schuhmacher genannt.

Fazit zur Auswertung beim Lebenslauf

Bedenken Sie dabei aber, dass die Meinungen bezüglich eines guten bis perfekten Lebenslaufs dabei sehr stark auseinander gehen. Wenn Sie sich an die Kernkriterien halten und dem Personaler einen schnellen und sauberen Überblick verschaffen, sammeln Sie die meisten Punkte.

Andere Kriterien sind wie gesagt sehr subjektiv. Dem einen Personaler gefällt der Lebenslauf, dem anderen Personaler wiederum nicht, je nach Typ. Bei der Auswertung des Lebenslaufs kann die Zeitfolgeanalyse und die Positionsanalyse Rückschlüsse auf einen Bewerber geben. Die Ursachen sind jedoch genau zu prüfen, damit dem Bewerber keine Nachteile entstehen.

Weiterführende Informationen

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