Lebenslauf Schulbildung, Schule, Zeiten, Abschluss, Muster, Beispiel

Sie lernen hier mehr zum Lebenslauf sowie der Schulbildung bzw. zur schulischen Ausbildung. Hier erfahren Sie, was Sie beachten sollten, wenn es um das richtige Darstellen der Schulbildung im Lebenslauf geht. Sie lernen mehr über die richtige Darstellung der Zeiten und welche Zeugnisse Sie benötigen. Weiterhin, was Sie schreiben sollen, wenn Sie einen Abschluss haben oder ohne Abschluss sind. Ebenfalls ob Sie die Grundschule mit auflisten oder ob diese unnötig ist.

Lebenslauf und Schulbildung bzw. schulische Ausbildung, Info zu Darstellung der Zeiten, Zeugnisse, mit / ohne Abschluss sowie Grundschule.

Die Schulbildung im Lebenslauf zeitlich vorwärts oder rückwärts darstellen

Auch hier stellt sich die Frage, wie ist der zeitliche Aufbau der Schulbildung im Lebenslauf. Schreiben Sie Ihren Lebenslauf zeitlich vorwärts oder rückwärts. Dies hängt von den Faktoren ab, ob Sie Ihre anderen Kategorien auch zeitlich vorwärts oder rückwärts darstellen. Sollten Sie also die eine oder andere Variante der zeitlichen Ordnung benutzen, so tun Sie das auch bei der Schulzeit. Sind Sie noch sehr jung und haben wenig Erfahrung, so können Sie den Lebenslauf auch zeitlich vorwärts beginnen. In Deutschland ist dies typischerweise die Grundschule. Danach folgt die Hauptschule, die Realschule oder das Gymnasium. Ältere Bewerber haben manchmal noch die Volksschule besucht.

Die Darstellung der Dauer und der Zeiten bei der Schulbildung im Lebenslauf

Bei der Dauer der Schulausbildung im Lebenslauf können Sie Monat und Jahr anführen. Sie können jedoch auch das genaue Datum mit aufführen oder nur die Jahre. Schreiben Sie auf, wie lange Sie auf der jeweiligen Schule waren.

Die Zeiten der Schule darstellen

Hier sehen Sie die möglichen Beispiele, wie Sie die Zeiten der Schule darstellen oder schreiben können:

  • 08/2000 – 06/2004 (Monat und Jahr)
  • 01.08.2000 – 17.06.2004 (Tag, Monat und Jahr)
  • 2000 – 2004 (nur Jahr)

Welche Zeugnisse der Schule soll ich beilegen?

Bitte denken Sie auch daran, dass Sie mindestens das letzte Zeugnis der Schule, also der höchsten Schulbildung in Kopie mit beilegen. Manche Arbeitgeber wünschen ein beglaubigtes Zeugnis, damit weisen Sie nach, dass das Original beim Kopieren der Unterlagen vorlag. Normalerweise können Sie das Zeugnis auch bei der Gemeinde oder Stadt beglaubigt kopieren lassen.

Was muss ich beachten bei der Beschreibung der Schulart im Lebenslauf?

Die Beschreibung der schulischen Ausbildung sollte dem Personaler einen ersten Einblick auf den vorhandenen Abschluss des Bewerbers geben. So ist es angebracht die Schulart, den Namen der Schule und den Ort anzugeben.

Soll die Grundschule mit in den Lebenslauf oder nicht?

Ja, in einen lückenlosen Lebenslauf führt man auch die Grundschule mit auf. Am besten auch welche Schule Sie besucht haben. Immer öfter lese ich im Internet darüber, dass die Grundschule eine unnötige Angabe sei. Dem ist jedoch nicht so, es sei denn Sie wollen auf 4 – 5 Jahre in einem lückenlosen Lebenslauf verzichten. Weiterhin erkennen Sie die Art der Schule und die Dauer der Zeit, die ein Bewerber in der Grundschule gewesen ist. Daraus können Sie evtl. Besonderheiten des Bewerbers erkennen. So kann es zum Beispiel sein, dass der Bewerber eine Förderschule besucht hat oder länger als die Regelzeit auf der Grundschule war.

Anzeichen für weiteren Schul- und Berufsweg

Oftmals sind dies Anzeichen für den weiteren Schul- und Berufsweg, welche in die Analyse des Bewerbers mit einfließen. Sie erkennen auch bei regionalen Bewerbungen am Namen der Schule, in welchem Gebiet jemand aufgewachsen ist. Auch ein Wechsel der Schule in frühen Jahren kann erkannt werden. Zu häufige Wechsel von Schulen finden statt, wenn es Probleme auf der Schule gab oder bei Umzug der Eltern. Weiterhin erfahren Sie mehr über den heutigen Bewerber und sein mögliches Verhalten. Kinder die häufig umgezogen sind können somit Probleme mit Veränderungen im späteren Leben haben oder aber umgekehrt, sie sind wechselhafter als andere, da Ihnen die Freundeskreise entzogen wurden.

Natürlich gibt es auch hier positive Aspekte, so zum Beispiel kann ein Bewerber auch schneller auf neue Situationen reagieren oder ist beharrlicher im Berufsleben. Sie sehen also, dass man sehr viele Interpretationen in diese angebliche überflüssige Zeit der Grundschule bringen kann. Ein Personaler wird also sensibilisiert und kann im Vorstellungsgespräch genauer die tatsächliche Situation erörtern.

Ein Beispiel zur Darstellung der Schulbildung im Lebenslauf

Hier sehen Sie ein mögliches Beispiel, wie Sie die Beschreibung der Zeiten für die Schule darstellen können:

  • Die Art der Schule
  • Der Name der Schule und der Ort
  • Der Abschluss: Abschluss nennen

Als vollständiger Eintrag wird diese Schulzeit folgendermaßen aussehen:

  • 08/2000 – 09/2004
  • Realschule
  • Musterschule, Musterort
  • Abschluss: Mittlere Reife

Bitte denken Sie daran das in einem Lebenslauf die Zeiten für gewöhnlich auf der linken Seite stehen und die Beschreibung auf der rechten Seite.

Was tun ohne Schulabschluss?

Jetzt kann es leider vorkommen, dass Sie keinen Abschluss der Schule bzw. einen weiteren nicht geschafft haben. Hierbei sollten Sie den Abschluss, sofern Sie Ihn bestanden haben erwähnen. Sollten Sie den Schulabschluss nicht geschafft haben, so lassen Sie im Lebenslauf die Zeile Abschluss einfach weg.

  • Schreiben Sie also nicht „ohne Abschluss„.

Natürlich wird ein Personaler feststellen, dass Sie keinen Abschluss besitzen, aber erst nachdem er Ihre Bewerbung und Ihren Lebenslauf gesichtet hat. Dies hat den Vorteil, dass der Personaler vielleicht andere Aspekte der Bewerbung entdeckt, die Sie auch ohne Abschluss der Schule interessant machen. Generell gilt natürlich, dass Sie auf jeden Fall, sofern möglich Ihren Abschluss nachholen. Denn dadurch steigen Ihre Chancen eine Ausbildung zu machen oder generell auf dem Arbeitsmarkt einen Job zu finden.

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