Lebenslauf Ausbildung, Berufsausbildung Beispiel, Muster

In unserem umfangreichen Informationsangebot finden Sie alles, was Sie für einen überzeugenden Lebenslauf benötigen, besonders wichtig ist dabei die korrekte Darstellung Ihrer Ausbildung oder Berufsausbildung. Wir zeigen Ihnen, wie Sie den zeitlichen Aufbau am besten gestalten – ob Sie sich für eine Vorwärts- oder Rückwärtschronologie entscheiden, hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab. Auch der Bereich Ausbildung mit oder ohne Abschluss ist ein wichtiger Punkt, den wir ausführlich behandeln. Selbstverständlich erhalten Sie von uns ein Muster, an dem Sie sich orientieren können, um Ihren Lebenslauf perfekt zu gestalten. Mit unseren Tipps und Tricks werden Sie garantiert positiv auffallen und Ihrem Traumjob ein Stück näherkommen.

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Ausbildung im Lebenslauf

Ausbildung im Lebenslauf zeitlich vorwärts oder rückwärts darstellen

Die Frage nach dem zeitlichen Aufbau des Lebenslaufs ist eine der Ersten, die sich aufdrängt, wenn man sich auf Jobsuche begibt. Soll man seinen Werdegang von der Gegenwart aus betrachten und chronologisch rückwärts aufrollen oder doch lieber von der Vergangenheit ausgehend in die Zukunft schauen?

Die Antwort hängt von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere davon, wie man die anderen Kategorien seines Lebenslaufs strukturiert hat. Wenn man sich für eine Variante entscheidet, sollte man diese auch bei der Ausbildung anwenden – vorausgesetzt, man hat mehrere Abschlüsse vorzuweisen. Wenn man noch jung und unerfahren ist, kann es sinnvoll sein, den Lebenslauf zeitlich vorwärts zu schreiben und mit der ersten Berufsausbildung zu beginnen.

Bei älteren und erfahreneren Bewerbern empfiehlt sich hingegen eher die rückwärts gerichtete Variante. Letztlich geht es darum, den Lebenslauf übersichtlich und nachvollziehbar zu gestalten, damit der potenzielle Arbeitgeber einen guten Eindruck von den eigenen Fähigkeiten und Erfahrungen gewinnen kann.

Dauer der Ausbildung im Lebenslauf

Eine sorgfältige Gestaltung des Lebenslaufs ist von großer Bedeutung, um potenzielle Arbeitgeber von den eigenen Fähigkeiten und Erfahrungen zu überzeugen. Dabei spielt auch die Angabe der Dauer der Ausbildung eine wichtige Rolle.

Hierbei empfiehlt es sich, Monat und Jahr anzuführen, um eine klare und präzise Darstellung zu gewährleisten. Wer jedoch noch einen Schritt weitergehen möchte, kann auch das genaue Datum angeben und somit einen besonders akkuraten Eindruck hinterlassen. Lediglich die Notation in Jahren sollte vermieden werden, es sei denn, die Ausbildung liegt bereits viele Jahre zurück. Eine solche sorgfältige Gestaltung des Lebenslaufs zeigt nicht nur Professionalität, sondern auch das Interesse an einer erfolgreichen Karriere und kann somit den entscheidenden Unterschied ausmachen.

So können Sie die Zeiten bei der Ausbildung im Lebenslauf darstellen

Hier sehen Sie die möglichen Beispiele. Die Zeiten der Ausbildung im Lebenslauf können Sie so darstellen:

  • 08/2000 – 06/2004 (Monat und Jahr)
  • 01.08.2000 – 17.06.2003 (Tag, Monat und Jahr)
  • 2000 – 2003 (nur Jahr)

Eine Berufsausbildung endet mit Bestehen der schriftlichen und mündlichen Prüfung am Ende. Deswegen kann es empfehlenswert sein, die Zeiten auf den Tag genau aufzuzeichnen. Weiterhin ist es möglich, die Dauer der Ausbildung zu verkürzen, auch diese Informationen sieht man an den Zeiten.

Was ist mit dem Zeugnis bei der Ausbildung und dem Zeugnis der Berufsschule?

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Sie für die Bewerbung sowohl ein Zeugnis der Berufsschule als auch ein Zeugnis Ihrer Ausbildung benötigen, bitte legen Sie diese in Kopie bei. Es ist wichtig, dass Sie beachten, dass manche Arbeitgeber ein beglaubigtes Zeugnis der Berufsschule verlangen, um sicherzustellen, dass das Original beim Kopieren der Unterlagen vorlag. Wir empfehlen Ihnen daher, Ihre Kopie bei einer Gemeinde oder der Stadt beglaubigen zu lassen. So können Sie sicher sein, dass Ihre Bewerbung vollständig und korrekt ist.

Beschreibung der Berufsausbildung im Lebenslauf

Eine aussagekräftige Beschreibung der Berufsausbildung ist von großer Bedeutung, um dem Personaler einen ersten Eindruck von den erworbenen Fähigkeiten und Kenntnissen des Bewerbers zu vermitteln. Hierbei sollten unbedingt die Bezeichnung der Ausbildung sowie der erlernte Beruf, der Name des Arbeitgebers und der Ort der Ausbildung genannt werden. Eventuell führen Sie kurz in Stichpunkten die Schwerpunkte der Berufsausbildung auf.

Denn nur so kann der Personaler einschätzen, ob die Qualifikationen des Bewerbers den Anforderungen der ausgeschriebenen Stelle entsprechen. Eine präzise und detaillierte Beschreibung der Berufsausbildung ist somit der Schlüssel zum Erfolg bei der Bewerbung und sollte keinesfalls vernachlässigt werden.

Das Beispiel, um die Ausbildung im Lebenslauf darzustellen

Hier sehen Sie ein mögliches Beispiel, wie Sie die Beschreibung der Ausbildung im Lebenslauf darstellen können:

  • Die Berufsbezeichnung
  • Der Arbeitgeber und der Ort der Ausbildung
  • Der Abschluss: Abschluss nennen

Als vollständiger Eintrag wird diese Schulzeit folgendermaßen aussehen:

  • 08/2000 – 06/2003
  • Kaufmann im Einzelhandel
  • Mustermann GmbH, Musterhausen
  • Abschluss: Kaufmann im Einzelhandel IHK

Bitte denken Sie daran das in einem Lebenslauf die Zeiten für gewöhnlich auf der linken Seite stehen. Die Beschreibung dazu auf der rechten Seite.

Was tun bei einer Ausbildung ohne Abschluss?

Es kann vorkommen, dass manche Bewerberinnen und Bewerber keinen Abschluss ihrer Ausbildung im Lebenslauf aufführen können oder eine weitere Berufsausbildung nicht bestanden haben. In diesem Fall ist es wichtig, den Abschluss, sofern man ihn bestanden hat, zu erwähnen.

Hat man den Abschluss nicht geschafft, sollte man die Zeile im Lebenslauf einfach weglassen, anstatt „ohne Abschluss“ zu schreiben. Auch wenn ein Personaler feststellen wird, dass man keinen Abschluss besitzt, hat es den Vorteil, dass er vielleicht andere Aspekte der Bewerbung entdeckt, die auch ohne bestandene Prüfung interessant sind. Natürlich gilt es jedoch, auf jeden Fall einen Beruf nachzuholen, sofern möglich. Denn dadurch steigen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt enorm an.

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