Gehalt im Bewerbungsschreiben, Tipps und Text, 18 Beispiele kostenlos

In der heutigen Zeit ist es von großer Bedeutung, sich erfolgreich auf eine Stelle zu bewerben, dabei spielt das Gehalt im Bewerbungsschreiben eine entscheidende Rolle. Viele Stellenangebote fordern explizit die Nennung der Gehaltsvorstellung im Anschreiben. Doch wie findet man die passende Vorstellung und welche Gründe sprechen dafür?

In diesem Beitrag erfahren Sie alles Wissenswerte rund um das Thema Gehalt im Bewerbungsschreiben. Sie erhalten nicht nur hilfreiche Tipps, sondern auch konkrete Beispiele, die Ihnen bei der Erstellung Ihres Anschreibens helfen werden.

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Gehalt im Bewerbungsschreiben

Warum muss ich mein Gehalt im Bewerbungsschreiben angeben?

Als potenzieller Arbeitnehmer ist es für den Arbeitgeber von Bedeutung, Ihre Gehaltsvorstellung zu kennen. Dies kann aus verschiedenen Gründen der Fall sein, beispielsweise um sicherzustellen, dass das Gehalt im Bewerbungsschreiben zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ausgeglichen ist. Darüber hinaus gibt es den Aspekt, ob Sie eine realistische Vorstellung über Ihr Wunschgehalt haben. Aus diesem Grund kann es vorkommen, dass der Arbeitgeber in Ihrem Bewerbungsschreiben nach Ihrer Gehaltsvorstellung fragt.

Kriterien für das Gehalt

Im Bewerbungsschreiben kann das Gehalt oder die Gehaltsvorstellung seitens des Arbeitgebers gefordert sein. Hierbei sollten Sie auf folgende Kriterien achten, wenn Sie Ihre Angaben machen:

Je nach Bundesland fällt das Gehalt mal niedriger oder mal höher aus

Wenn Sie darüber nachdenken, in welchem Bundesland Sie leben oder arbeiten, sollten Sie auch die strukturellen Gegebenheiten in Betracht ziehen. Leben Sie in einem strukturell schwachen Gebiet oder in einem Ballungsgebiet? Denn je nachdem, wo Sie sich niederlassen, kann dies auch Auswirkungen auf Ihr Gehalt im Bewerbungsschreiben haben.

In strukturell schwachen Gebieten sind die Lebenshaltungskosten größtenteils geringer, was sich auch auf das Gehalt auswirken kann. Doch sollten Sie sich bewusst sein, dass dies auch Abstriche bedeuten kann. Es ist also wichtig, sich im Vorfeld gut zu informieren und abzuwägen, welche Prioritäten Sie setzen möchten. Denn letztendlich geht es darum, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Lebensqualität und Einkommen zu finden.

Gibt es einen Tarifvertrag?

Als Arbeitnehmer sollten Sie stets darauf achten, dass Ihr Arbeitgeber über einen Tarifvertrag verfügt. Denn dieser bietet Ihnen nicht nur eine gewisse Sicherheit, sondern auch klare Regelungen in Bezug auf Ihr Gehalt und Ihre Arbeitsbedingungen. Um herauszufinden, ob Ihr Arbeitgeber einen Tarifvertrag hat, können Sie ganz einfach im Internet recherchieren.

Dort finden Sie nicht nur Informationen darüber, welcher Tarifvertrag zugrunde liegt, sondern auch welche Entgelttabelle maßgebend ist. Informieren Sie sich also rechtzeitig und sorgen Sie dafür, dass Sie als Arbeitnehmer bestmöglich abgesichert sind.

Ist das Gehalt im Bewerbungsschreiben pro Monat oder pro Jahr in Brutto gefragt?

Bei der Suche nach dem perfekten Job ist es wichtig, alle relevanten Informationen im Blick zu haben. Dazu gehört selbstverständlich auch die Frage nach dem Gehalt. Doch Vorsicht: Je nach Position und Unternehmen kann das monatliche oder jährliche Gehalt im Bewerbungsschreiben in brutto gefordert sein.

Um hier keine bösen Überraschungen zu erleben, sollte man unbedingt darauf achten, dass diese Angabe in der Stellenanzeige vorhanden ist. Doch das ist längst nicht alles, was bei einer Bewerbung auf Stellenanzeigen wichtig ist. Auch weitere Kriterien wie Arbeitszeiten, Aufgabenbereiche und Entwicklungsmöglichkeiten sollten sorgfältig geprüft werden.

Gehalt sollte ausreichen für den Lebensunterhalt

Nehmen Sie sich doch bitte einen Moment Zeit und überlegen Sie sich, was Sie tatsächlich verdienen müssen, um Ihr Leben zu finanzieren. Aber nicht nur das, was brauchen Sie zusätzlich noch zum Leben? Ein schönes Zuhause, leckeres Essen, Freizeitaktivitäten und vielleicht auch das ein oder andere Luxusgut?

Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, welche Ausgaben wirklich notwendig sind und welche lediglich Wünsche darstellen. Denn nur so können Sie Ihre Finanzen langfristig planen und sich ein Leben aufbauen, das Ihnen Freude bereitet und finanzielle Sicherheit bietet. Also nehmen Sie sich die Zeit und machen Sie sich Gedanken darüber, was Sie wirklich brauchen, um glücklich zu sein und für die Angabe vom Gehalt im Bewerbungsschreiben.

Provisionen sollten Sie mit einrechnen

Wenn Sie einen Beruf ausüben, in dem Sie zusätzlich zur Grundvergütung Provisionen erhalten, sollten Sie diese unbedingt in Ihre Gehaltsberechnung einbeziehen. Schließlich handelt es sich hierbei um eine wichtige Einnahmequelle, die nicht außer Acht gelassen werden sollte.

Auch regelmäßige Sonderzahlungen wie Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld sollten in die Berechnung für das Gehalt einfließen und im Bewerbungsschreiben genannt werden. Schließlich sind das zusätzliche finanzielle Anreize, die Ihre Arbeit wertschätzen und Ihnen ein angenehmes Arbeitsumfeld schaffen sollen.

Eine transparente und realistische Gehaltsvorstellung im Bewerbungsschreiben ist nicht nur für Sie selbst von Vorteil, sondern auch für Ihren Arbeitgeber. So können Missverständnisse vermieden werden und es entsteht eine vertrauensvolle Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Unsicherheiten beim Gehalt

Wenn Sie sich auf die Suche nach einem neuen Job machen, stellt sich oft die Frage nach dem passenden Gehalt für das Bewerbungsschreiben. Doch wie soll man das eigentlich einschätzen? Wenn Sie sich unsicher sind, welche Summe Sie im Bewerbungsschreiben angeben sollen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, um herauszufinden, was angemessen ist.

Foren im Internet durchsuchen

Eine Möglichkeit ist es, Foren im Internet zu durchsuchen und sich dort umzuschauen, was andere in ähnlichen Positionen verdienen. Eine weitere Option ist es, Bekannte zu fragen, die vielleicht in ähnlichen Jobs arbeiten und Ihnen eine Einschätzung geben können.

Es ist wichtig, dass Sie sich nicht unter Wert verkaufen, aber auch nicht überschätzen. Eine realistische Einschätzung für das Gehalt im Bewerbungsschreiben kann Ihnen dabei helfen, im Bewerbungsprozess erfolgreich zu sein.

Bilden Sie den Mittelwert vom Gehalt

Es wird empfohlen, bei der Angabe von Ihrem Gehalt im Bewerbungsschreiben den Mittelwert zu berechnen. Hierbei sollten Sie das niedrigste und das höchste Gehalt berücksichtigen. Sofern kein Tarifvertrag besteht, können Sie diesen Wert als Orientierung angeben.

Nutzen Sie den Entgeltatlas der Arbeitsagentur

Bei der Bundesagentur für Arbeit können Sie auf einen wahren Schatz an Informationen zugreifen. Der Entgeltatlas bietet Ihnen eine umfassende Übersicht über die durchschnittlichen Gehälter in Deutschland, sortiert nach Beruf und Bundesland. Dabei werden nur Daten berücksichtigt, die ausreichend repräsentativ sind, um Ihnen eine verlässliche Orientierung zu geben.

Ob Sie sich für eine neue Stelle bewerben möchten oder einfach nur neugierig auf die Verdienstmöglichkeiten in Ihrer Branche sind – der Entgeltatlas ist ein unverzichtbares Werkzeug für alle, die sich mit dem Thema Gehalt auseinandersetzen.

Berufserfahrung kann die Gehaltsvorstellung im Bewerbungsschreiben erhöhen

Wenn Sie im Berufsleben bereits einige Jahre an Berufserfahrung haben und Ihr Kompetenzportfolio stetig erweitern konnten, dann sollten Sie auch entsprechend entlohnt werden. Aber Vorsicht: Eine realistische Einschätzung Ihrer Fähigkeiten und eine gute Vorbereitung auf die Gehaltsverhandlung sind unerlässlich. Denn nur mit überzeugenden Argumenten können Sie Ihren Arbeitgeber davon überzeugen, dass Sie mehr verdienen sollten.

Also setzen Sie sich realistische Ziele und bringen Sie Ihre Kompetenzen gewinnbringend ins Unternehmen ein – dann steht einer erfolgreichen Gehaltsverhandlung nichts mehr im Wege.

Wo erwähne ich das Gehalt?

Eine weitere wichtige Frage, die sich stellt, ist die nach der Platzierung der Gehaltsangabe im Bewerbungsschreiben. Generell empfiehlt es sich, diese nach den fachlichen und sozialen Kompetenzen zu platzieren und vor der Schlussformel zu erwähnen.

So kann der potenzielle Arbeitgeber bereits vor dem Abschluss des Bewerbungsschreibens einen Eindruck von den Vorstellungen vom Gehalt des Bewerbers gewinnen. Um weitere Tipps und Tricks zum Aufbau eines erfolgreichen Bewerbungsschreibens zu erhalten, lohnt es sich, sich weiter zu informieren.

18 Beispiele für Texte

Hier finden Sie nochmals 18 Beispiele für Bewerbungstexte für das Gehalt im Bewerbungsschreiben oder die Gehaltsangabe, welche Sie verwenden können:

  1. Meine Gehaltsvorstellung liegt Brutto bei 36.000 Euro pro Jahr.
  2. Die Vorstellungen über mein Bruttogehalt liegen bei 4.000 Euro pro Monat
  3. Mein Gehalt sollte unter Berücksichtigung von Sonderzahlungen und Provisionen im Jahr 75.000 Euro betragen.
  4. Meine Gehaltsvorstellung liegt bei 50.000 Euro brutto pro Jahr.
  5. Ich strebe ein Jahresgehalt von 60.000 Euro an.
  6. Mein Wunschgehalt beträgt 70.000 Euro pro Jahr.
  7. Ich denke, dass ein Gehalt von 55.000 Euro angemessen wäre.
  8. Meine Vorstellung liegt bei einem Bruttojahresgehalt von 80.000 Euro.
  9. Ich erwarte ein Gehalt in Höhe von 45.000 Euro jährlich.
  10. Mein Ziel ist es, ein Jahresgehalt von 65.000 Euro zu erreichen.
  11. Ich denke, dass eine Vergütung von 75.000 Euro pro Jahr fair wäre.
  12. Mein Gehaltswunsch beläuft sich auf 90.000 Euro brutto im Jahr.
  13. Ich strebe ein Bruttogehalt von 52.000 Euro pro Jahr an.
  14. Meine Vorstellung für das Jahresgehalt liegt bei 85.000 Euro.
  15. Ein Gehalt in Höhe von 48.000 Euro jährlich würde meinen Erwartungen entsprechen.
  16. Ich denke, dass eine Vergütung von 62.000 Euro angemessen wäre.
  17. Mein Ziel ist es, ein Bruttojahresgehalt von 72.000 Euro zu erhalten.
  18. Ich erwarte ein Gehalt in Höhe von 58.000 Euro pro Jahr.

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